Ans andere Ende Europas: Reisen zum Nordkap

Ans andere Ende Europas: Reisen zum Nordkap

Raue Felsformationen, weit und breit wunderschöne Natur: Dort, wo Atlantischer und Arktischer Ozean aufeinandertreffen, liegt einer der nördlichsten Punkte Europas. Das Nordkap liegt hoch oben in Nordnorwegen weit nördlich des Polarkreises. Ein Ausflugsziel, das so manchen Reisenden träumen lässt, denn es gibt einiges zu sehen.

Eine Reise zum Nordkap ist ein unvergleichliches Erlebnis. Der nördlichste Landstreifen Europas begeistert mit zahlreichen Naturschauspielen. Eines davon: Von Mitte Mai bis Juli scheint die Sonne ganze 24 Stunden am Tag, die sogenannte Mitternachtssonne. Im Winter hingegen kann es auch mal sein, dass sich die Sonne nicht einmal blicken lässt.

Geographisch liegt das Nordkap im nördlichsten Bezirk Norwegens, der Finnmark, und liegt auf einer vorgelagerten Insel. Schon im 17. Jahrhundert kamen hier die ersten Touristen an und liessen sich von der Natur begeistern. Inzwischen kommen während der Sommermonate jährlich ungefähr 200.000 Touristen pro Jahr zum Nordkap.

So erkunden Sie das Nordkap am besten

Um mit dem Flugzeug in den hohen Norden zu kommen, ist es nicht nur mühselig, sondern vor allem preisintensiv. In der Regel gibt es Flüge von der Schweiz ins norwegische Tromsø. Von dort aus geht es dann mit einer Propellermaschine bis nach Honningsvåg am Nordkap. Viele Reisende wählen allerdings lieber den Weg übers Meer. Eine Nordkap-Reise kann man beispielsweise mit MSC Kreuzfahrten machen. Die Nordeuropa-Kreuzfahrt bietet zahlreiche Landausflüge zum Nordkap an, bei dem Reisende die wichtigsten Sehenswürdigkeiten entdecken können.

Barents Sea coast North Cape (Nordkapp) in northern Norway aerial photography.

Barents Sea coast North Cape (Nordkapp) in northern Norway aerial photography.

Das sind die Highlights

Wer es bis an den nördlichen Zipfel Europas geschafft hat, kann sich nicht nur auf atemberaubende Natur gefasst machen. Das sind die spannendsten Sehenswürdigkeiten für Touristen:

  • Die Nordkaphalle: Das Informationszentrum auf dem Hochplateau ist meist die erste Anlaufstelle für Touristen. Hier gibt es nicht nur ein Restaurant, eine ökumenische Kapelle, wechselnde Ausstellungen sowie zahlreiche Souvenirläden, sondern auch ein Postamt, bei dem man sich ein sogenanntes Nordkapdiplom holen kann. Die beeindruckende Halle ist zum Teil in den Felsen gebaut.
  • Der Knivskjellodden: Nahe des Nordkap-Plateaus liegt der Knivskjellodden. Die Felswand ragt weit ins Meer hinein und beträgt am höchsten Punkt stolze 307 Meter. Das beeindruckende Gestein kann man am besten vom Schiff aus beobachten. Anspruchsvoller, aber nicht weniger lohnenswert, ist eine fünf- bis sechsstündige Wanderung zur Felswand.
  • Auf den Spuren der Königskrabben: In den eisigen Gewässern der norwegischen Arktis haben sich die Königskrabben angesiedelt. Die Krustentiere können einen Durchmesser von bis zu zwei Metern und ein Gewicht von 10 Kilogramm erreichen. Mit Schlaubooten können Interessierte auf die Fjorde hinausfahren und sich auf die Suche nach den königlichen Krabben begeben.
  • Ein Besuch der Fischerdörfer: In der kargen und schroffen Landschaft fallen die kleinen farbenfrohen Fischerdörfchen besonders auf. Das Dorf Skarsvåg ist beispielsweise der nördlichste Fischerort der Welt, in Gjesvær hat man eine atemberaubende Aussicht auf das Archipel von Gjesværstappan.

Bild 1: © istock.com/zencreation
Bild 2: © istock.com/cookelma

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